“HERZVERBAND, Bürgermeister-Statement.”

Published on June 7, 2018 at 15:07

 

Entwurf für

Aussendung des Bürgermeister

 

Der folgende Text ist ein Entwurf einer möglichen Presseaussendung für Bürgermeister, die anlässlich des Europäischen Herztages im Rahmen der internationalen Initiative von „Acting on Heart Failure“ 2018 um das Bewusstsein für Herzschwäche in der Bevölkerung zu steigern.

 

Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die weltweit über 60 Millionen Menschen betrifft. Allein in Europa gibt es ca. 14 Millionen Herzinsuffizienz-Betroffene. Herzschwäche ist eine wesentliche und ständig wachsende Belastung für das Gesundheitswesen, die die Weltwirtschaft jährlich 108 Milliarden US-Dollar kostet. Herzschwäche erreicht bereits die Ausmaße einer Epidemie. Diese Zahlen werden parallel zu unserer alternden Gesellschaft weiterhin steigen.

 

Allein in Österreich betrifft Herzschwäche bis zu 300.000 Menschen und ist der häufigste Anlass für Krankenhauseinweisungen bei Menschen über 65 Jahren. Einer von fünf Menschen über 40 in Österreich wird in seinem Leben Herzschwäche entwickeln.

 

Dennoch wird die Herzschwäche als Erkrankung weitgehend ignoriert, sie hat keine Lobby in der nationalen Gesundheitspolitik. Alle Gesundheitsdienstleister müssen gemeinsam daran arbeiten, dass die Diagnose früher gestellt wird, dass die Symptome besser erkannt und dass zukunftsweisende Behandlungsstrategien eingesetzt werden, um wesentliche Veränderungen und eine bessere Prognose für Menschen mit Herzschwäche zu erreichen.

 

Wir setzen uns dafür ein, hier in [Stadt eingeben] das Gespräch zu eröffnen, mit dem Ziel, Herzschwäche-Betroffene zu einem gesünderen Leben zu verhelfen, indem die Prävention, Diagnostik und Überwachung von Herzschwäche verbessert und somit die signifikante Belastung unserer Gesellschaft durch Herzschwäche verringert wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

[Name + Unterschrift des Bürgermeisters]

 

 

Ihr Ansprechpartner beim Herzverband: [Name + Kontaktdaten des Ansprechpartner des jeweiligen Bundeslandes]